Die Inhalte meiner Professur für Rechnungswesen und Controlling unter besonderer Berücksichtigung internationaler Aspekte (lt. Berufungsschreiben vom 17.01.1997) bis zum Sommersemester 2008 (= vor der Übernahme des Praxismoduls - siehe http://prof-dr-mueller.jimdo.com/praxismodul/ - waren:

 

 

Externes Rechnungswesen:          1)  Bilanzierung nach HGB            

2)  Internation. Rechnungslegung

3)  Konzernrechnungslegung       

 

Internes Rechnungswesen:           4)  Kosten- u. Leistungsrechnung   

5)  Unternehmensplan. / Reporting

6)  Investition und Finanzierung   
 
Steuern:   

7)  Betriebliche Steuerlehre      

8)  International Taxation       

bis SS 2008

   43,7 %

   16,8 %

   21,2 %

     5,8 %

 

   43,2 %

   23,3 %

   14,8 %

     5,1 %

 

   13,1 %

     5,7 %

     7,4 %

angemessen

     44 %

     15 %

     23 %

       6 %

 

     43 %

     20 %

     18 %

       5 %

 

     13 %

       5 %

       8 %

 


Anmerkungen:

 

Die Verteilung von gerundet 44-43-13 % vor dem Sommersemester 2008 war angemessen, weil eine Ausgewogenheit zwischen externem und internem Rechnungswesen gewollt war. Das Steuer-Thema lässt sich in der Praxis nie vom Rechnungswesen trennen.

 

zu 2: Weil die Internationale Rechnungslegung das Kernanliegen meiner Berufung war sollte dieser Teil mehr als die Hälfte des externen Rechnungswesens ausmachen.

 

zu 1: Wegen des Umfangs der internationalen Rechnungslegung und weil die Konzernrechnungslegung angemessen berücksichtigt war bleibt für die Bilanzierung nach HGB der Rest von 15 %.

 

zu 4: Kosten- und Leistungsrechnung ist wichtig, sollte bei einer Stelle für Controlling nicht übergewichtig sein.

 

zu 5: Die dem operativen Controlling zuzurechnenden Inhalte sollte nach der Anmerkung zu 4 etwas stärker zum Tragen kommen.

 

zu 7: Besonders die Umsatzsteuer hat wegen der Unterscheidung in inländische, ausländische und innergemeinschaftliche Umsätze internationale Aspekte und wegen der praktischen Umsetzung einen starken Bezug zum Rechnungswesen.

 

zu 8: Besonders internationalen Steuergestaltungen (vgl. Panama-Papers) und internationale Konzern-Verrechnungspreise (wegen der Nachweispflichten) haben einen starken Bezug zum Conrolling.

 

Mit Verfügung des Präsidenten der Hochschule Mainz vom 16.12.2016, zugestellt am 20.12.2016, wurde ich angewiesen, für die Kommunikation mit Studenten ausschließlich meine dienstliche e-mail-Adrese zu benutzen. Damit wär auch die Kommunikation über meine eigene Website unzulässig.

  

Deshalb stelle ich hiermit klar, dass diese Website ausdrücklich nicht an meine Studenten, sondern an die breite Öffentlichkeit richtet. Wenn ich über meine Lehrveranstaltungen berichte, dann will ich damit auch alle Menschen, die nicht an den Veranstaltungen teilgenommen haben, die Inhalte teilweise zugänglich machen. Weil meine Studenten aber gleichzeitig Teil der Öffentlichkeit sind, kann ihnen nicht verboten werden, meine Website ebenfalls zu lesen.

 

wegen der Veranstaltung Jahresabschluss (= Bilanzierung) wird auf das BWL-Portal verwiesen:

 

 


an meine Studenten:

 

Ich möchte mich ausdrücklich bei Ihnen bedanken! In der ersten Lehrveranstaltung dieses Semesters habe ich erklärt, dass ich mich im Zusammenhang mit der Noteninflation nicht wegen Betrugs (§ 263 StGB), Falschbeurkundung im Amt (§ 348 StGB) und Bestechlichkeit (§ 332 StGB) strafbar machen werde, und dass das Notenschema der Prüfungsordnung (siehe mein Aufruf "Beleiben wir anständig!", https://www.noteninflation.de/) für mich verbindlich wäre. Darauf haben Sie sich bei der Dekanin wegen dieser Aussagen beschwert und mich in der Evaluation schlecht bewertet.

  

Bereits vor über 10 Jahren hat der Spiegel darüber geschrieben, dass Professoren übertrieben positive Noten gegen gute Bewertungen ihrer Lehrveranstaltung tauschen (o.V., Kuschelnoten, Kuhhandel, Kumpanei; in Spiegel-online, 17.01.2007 - http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/einsen-fuer-alle-kuschelnoten-kuhhandel-kumpanei-a-460388.html). Aus verständlichen Gründen hat sich aber noch kein Professor dazu bekannt, dass er sich von seinen Studenten mit der karrierefördernden guten Bewertung bestechen lässt! Mindestens den Umkehrschluss, dass die Ankündigung einer gesetzeskonformen Benotung eine schlechte Bewertung zur Folge hat, haben Sie jetzt aktenkundig gemacht. Damit kann zwar keinem Professor Bestechlichkeit gerichtsfest nachgewiesen werden; es dürfte aber jetzt klar sein, dass ohne Bestechung seitens der Studenten (vom Spiegel verniedlichend als Kuhhandel bezeichnet) keine guten Evaluationsergebnisse erzielt werden können.

 

 

Für diesen Beweis gebührt Ihnen mein Dank!

 

 

 

 

 
Lernen Sie gezielt für die Klausur? Fangen Sie damit ca. 4 Wochen davor an und haben spätestens 6 Wochen danach wieder alles vergessen?

Gehören Sie zu dem Typ Student, der sich demonstrativ auf die Tische legt und so tut, als würde er schlafen, der nur die eine Frage kennt: „Wie könnte eine Klausuraufgabe zu diesem Thema aussehen?“ Dann habe ich eine Botschaft für Sie: Für Ihr Bedürfnis nach leichter Unterhaltung empfehle ich Ihnen das Nachmittagsprogramm von SAT 1 oder RTL 2! Ich wurde nicht als Entertainer eingestellt und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, Ihren Wünschen, leichte Kosten in mundgerechten Häppchen auf dem Silberteller serviert zu bekommen, zu entsprechen.
 
Natürlich sind Sie die Profiteure der Noteninflation, und Sie sind zu einem guten Stück auch von ihr produziert worden. Sie haben schon in Ihrer Schullaufbahn gelernt, dass sich Leistung nicht mehr lohnt. Warum soll man sich auch anstrengen, wenn man für schlechte Leistungen keine schlechten Noten mehr bekommt. Sie interessieren sich nicht dafür, wie Sie später im Beruf gute Leistungen erbringen können um Karriere machen zu können. Wahrscheinlich erwarten Sie, dass Sie nicht nur von Ihren Eltern und Lehrern in Watte gepackt wurden, sondern dass das auch ein zukünftiger Arbeitgeber tun würde. Wahrscheinlich werden Sie sich vor meiner Klausur krank melden und sie nächstes Semester bei einem Kollegen schreiben, der das System der Noteninflation fördert und Ihnen die gewünschte Schmusennote gibt.
 
Für Sie habe ich die Dateien auf den folgenden Unterseiten und auf https://www.noteninflation.de/an-meine-studenten/ nicht veröffentlicht.
 
 

 

Meine Seite wird inzwischen so oft geklickt, dass sie auch ohne Suchmaschinen-optimierung (ist im kostenlosen Paket nicht enthalten) bei Google gut gefunden wird. Am 21.00.17 hatte ich bei der Eingabe "rechnungswesenpraxis" die Position 2 von 810 der Trefferliste, „lehrveranstaltungen jahresabschluss müller“ auf 2 von 16.500, "lehrveranstaltungen kostenrechnung müller" auf 1+2 von 20.600.