Über mich

 

Prof. Dr. Werner Müller

 

 

 

geboren:  1960    in:   Zeven (Niedersachsen)

 


Mein beruflicher Werdegang ist für einen Professor untypisch. Ich möchte hier die wichtigsten Stationen stichwortartig nennen:

- nach der Schule ohne Lehrstelle
- ungelernter Bauarbeiter, ab 18 Schichtarbeit in Chemischer

   Industrie
- gewerkschaftlich und politisch aktiv, u.a. in der Friedens-

   bewegung der 80er Jahre
- vom Arbeitsamt geförderte Ausbildung zum

    Industriekaufmann
- Hochschulzugang über 2. Bildungsweg
- Studium der Betriebswirtschaftslehre und

   Volkswirtschaftslehre
- ca. 9 Jahre Berufserfahrung im Rechnungswesen, zuletzt als

   Financial Manager in der deutschen Gruppe eines

   internationalen Konzerns
- Fortbildung zum geprüften Bilanzbuchhalter
- nebenberufliche Promotion an einem Institut für

   Wirtschaftsinformatik


Mit dem Berufungsschreiben vom 17. Januar 1997 wurde ich zum Professor für Rechnungswesen und Controlling unter besonderer Berücksichtigung internationaler Aspekte berufen. Ein zusätzliches Fachgebiet sind Steuern. Von 2000 bis 2004 war ich Fachbeiratsmitglied in einem wissenschaftlichen Verlag und von 2001 bis 2006 Aufsichtsratsvorsitzender einer Unternehmensberatungs-AG.

 

Daneben war ich Vorsitzender des Elternbeirats einer Grundschule und eines Gymnasiums, Schriftführer des Schulelternbeirats einer Gesamtschule, Mitglied eines Stadtschulelternbeirats und stellvertretender Vorsitzender eines Kreisschulelternbeirats.

 

 

 

Kontakt:             Hochschule Mainz
                         Raum M3.06
                         Lucy-Hillebrand-Straße 2
                         55128 Mainz

 

                                     Tel.: 06131 / 628-3239

 

 

 

Sprechzeiten      Donnerstag , 10.00 bis 11.00 Uhr

                              

 

bisherige Lehrveranstaltungen:

 

Externes Rechnungswesen:
    Bilanzierung nach HGB
    Internationale Rechnungslegung
    Konzernrechnungslegung

Internes Rechnungswesen:
    Kosten- und Leistungsrechnung
    Unternehmensplanung / Reporting
    Investition und Finanzierung
 

Steuern:
    Betriebliche Steuerlehre
    International Taxation

 

Mein Wissenschaftsgebiet ist das Rechnungswesen. Die Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit der Steuerung der Unternehmen. Man kann dies mit der Steuerung eines Schiffes vergleichen. Beide sind schwerfällig und reagieren nur langsam auf Kursänderungen. Beide haben keine Bremse. Fährt ein großes Schiff in den Hafen von New York, dann kann der Kapitän 15 bis 20 km vorher den Motor ausschalten. Beide sind von äußeren Einflüssen abhängig, Schiffe von Wetter und Strömung, ein Unternehmen von der Konjunktur und dem Wettbewerb. Beide müssen navigieren, also die aktuelle Position und das Ziel bestimmen und dann den Kurs berechnen. Die Schiffe haben heute GPS. Beide brauchen Informationen. Das Schiff hat Radar und bekommt Wetterdaten. Bei einem Unternehmen kommen die Informationen aus dem Rechnungswesen. Bei dem allgemeinen Computereinsatz wird überall erwartet, dass die Unternehmensführung auch so gut ist, wie der Kapitän eines Frachtschiffes heute mit Radar und GPS sein kann.

 

 

Im Rechnungswesen der Großunternehmen hat sich in den letzten 30 Jahren viel verändert. Vieles davon ist von den Autoren der Lehrbücher nicht zur Kenntnis genommen worden, und von vielen meiner Kollegen auch nicht. Sie beschäftigen sich in den Lehrveranstaltungen zu viel damit, Zahlen zusammenzurechnen. In den Unternehmen rechnen seit über 30 Jahren die Computer. Für die Studenten ist es natürlich bequem, ihre guten Noten in den Prüfungen mit einfachen Rechenaufgaben zu bekommen. Aber das ist ein anders Thema.

  

Auch die Kleinunternehmen haben seit über 20 Jahren Computer. Eine demokratische Betriebswirtschaftslehre, die sich an den Interessen der breiten Masse und nicht an einer kleinen Minderheit orientiert, muss viel stärker auf ihre Bedürfnisse eingehen als auf die der Großunternehmen. 90 % der Unternehmen in Deutschland haben weniger als 10 Beschäftigte. Wenn der Steuerzahler die Wissenschaft finanziert, dann müssen diese 90 % und nicht die 0,3 % Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten vorrangig unterstützt werden. Man kann auch für Kleinunternehmen technische Strukturen schaffen, mit denen sie ohne teure Fachkräfte alle Informationen erzeugen können, die für eine gute Unternehmensführung nötig sind. Diese Aufgabe sollte die betriebswirtschaftliche Forschung viel stärker beachten.

  

Mit knapp 60 Jahren bleibt mir nur noch wenig Zeit bis zu meiner Pensionierung. Soweit es mir möglich ist, will ich diese Zeit für dieses Ziel nutzen.

 


Meine Seite wird noch immer so oft geklickt, dass sie auch ohne Suchmaschinen-optimierung (ist im kostenlosen Paket nicht enthalten) bei Google gut gefunden wird. Am

24.10.18 hatte ich bei der Eingabe (jeweils ohne Anführungsstriche) von "Werner Müller" die Position 4 von 33.300.000 (Spitzenwert am 30.11.17: 2 von 73.200.000), bei "Prof. Dr. Werner Müller" die Position 1 von 14.100.000 Positionen der Trefferliste.